Wahlprüfsteine

Für einen Landkreis, der niemanden zurücklässt

  1. Für bezahlbares Wohnen statt Mietenwahnsinn –sozialen Wohnungsbau statt Luxusprojekte.

Deshalb :

  • Kommunale Wohnungsunternehmen stärken,
  • Hilfe bei der Umsetzung von Wohnungsprojekten in Städten und Gemeinden des Landkreises z.B. durch Beschleunigung von Genehmigungsverfahren
  • Unterstützung der Kommunen, durch Erhalt des Kreisentwicklungsbudgets und eine Kreisumlage, die es den Kommunen ermöglicht, u.a. ihre kommunalen Wohnungsgesellschaften zu stärken und den sozialen Wohnungsbau zu fördern.
  • Kein Verkauf von öffentlichen Grundstücken des Kreises.
  1. Für gute Daseinsvorsorge – öffentlich und für alle

Deshalb:

  • Kommunale Betriebe der Daseinsfürsorge (GLG, BBG; Barnimer Dienstleistungsgesellschaft) stärken.
  • Pflege vor Ort sichern: Mobile Pflegedienste, kommunale Pflege-Initiativen, bessere Bezahlung durch Druck auf Landes- und Bundesebene durchsetzen.
  • Nahversorgung auch in kleinen Dörfern sichern – durch Unterstützung von Dorfläden, mobilen Angeboten und Bürgergenossenschaften.

 

  1. Für eine sozial gerechte Mobilitätswende

Deshalb:

  • Schrittweise den ticketfreien ÖPNV im Barnim einführen, beitragsfreie Nutzung des ÖPNV für Schüler:innen und Azubis sichern
  • Bahn- und Busanbindung auch abseits der Hauptachsen verbessern, Reaktivierung der Heidekrautbahn vollständig umsetzen.
  • Fahrradfreundlicher Landkreis: Ausbau von Radwegen, vor allem zur Sicherung von Schulwegen und zwischen Dörfern und Bahnhöfen.
  1. Für soziale Gerechtigkeit die in der Kommune beginnt

Deshalb:

  • Kinderarmut bekämpfen: Kostenloses Schulessen, Schulmaterial und Freizeitangebote für alle Kinder.
  • Unterstützung des Ausbaus von Jugendclubs und offenen Treffpunkten, auch in kleineren Gemeinden.
  • Altersarmut bekämpfen, Seniorenbeiräte stärken  und Senioren- Treffpunkte fördern
  • Ehrenamt, Bürger:innenräte und Mitbestimmung stärken – mit echtem Einfluss, nicht nur als Feigenblatt.
  • Festhalten an Schulneubauten und stetige Modernisierung
  1. Für sozial gerechten Klimaschutz

Deshalb:

  • Energiewende demokratisieren: Energiegenossenschaften und kommunale Projekte fördern.
  • Wald und Wasser schützen – konsequenter Waldumbau, nachhaltige Landwirtschaft und keine neuen Industrieansiedlungen auf Trinkwasserschutzgebieten.
  • Sozial-ökologische Transformation fördern, z. B. bei Gebäudesanierung, Nahwärmenetzen und Mobilität.
  1. Für Migration, Teilhabe und Antifaschismus
  • Willkommensstrukturen stärken: Mehrsprachige Verwaltung, Integrationslotsen, Ehrenamtskoordination ausbauen.
  • Klare Kante gegen Rechts: klare Abgrenzung zur AfD, Unterstützung von Initiativen gegen Rassismus, Förderung von Demokratiefesten, Bildung gegen Antisemitismus.
  • Abschaffung der Bezahlkarte
    1. Für eine bürgernahe Verwaltung

Deshalb:

  • Verwaltungsmodernisierung, um schnelle und sachgerechte Entscheidungen der Verwaltungen für Bürgerinnen und Bürger genauso wie für Wirtschaft, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus und Umwelt zu sichern
  • Beschleunigung der Digitalisierung der Verwaltung
  • Erhalt und Ausbau von Behördenstandorten im Kreisgebiet