Weltfriedenstag 2025
Am 1. September 2025, dem Jahrestag des Überfalls Nazi-Deutschlands auf Polen und damit des Beginns des Zweiten Weltkriegs, versammelten sich rund 70 Menschen am Deserteursdenkmal in Bernau, um gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Krieg und Faschismus zu setzen.
In einer bewegenden Atmosphäre erinnerten wir an die Millionen Opfer von Krieg und Gewalt – und besonders an jene, die den Mut hatten, sich dem Krieg zu verweigern. Ihre Zivilcourage, für die viele mit ihrem Leben bezahlen mussten, bleibt uns Mahnung und Auftrag zugleich: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!
Die Redebeiträge von Dominik Rabe (Kreisvorsitzender Die Linke), Silvia Pyrlik (Schatzinsel Bernau), Dr. Hildegard Bossmann (stellv. Vorsitzende Stadtverordneten Versammlung Bernau Die Linke), Thomas Marquard (Friedensbündnis Panketal) und Martin Günther (design. Abgeordneter im Europaparlament Die Linke) machten deutlich, wie wichtig es ist, Erinnerung wachzuhalten und Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen. Sie erinnerten daran, dass Frieden, Demokratie und Menschlichkeit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern täglich aufs Neue verteidigt werden müssen.
Das anschließende Mitbringebuffet bot Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und das Erlebte nachklingen zu lassen. Viele persönliche Begegnungen und Gespräche gaben der Veranstaltung zusätzliche Tiefe und Wärme.
Die Gedenkfeier zeigte eindrucksvoll: Erinnerung lebt, wenn wir sie gemeinsam gestalten – und die Botschaft bleibt aktuell wie nie: Frieden ist die einzige Antwort.
Deshalb werden wir in der Stadtverordnetenversammlung Bernau einen Antrag stellen: Unsere Stadt soll sich dem ICAN-Städteappell anschließen und damit klar fordern: Deutschland muss dem UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beitreten.


